07.10.2018

Im besten Zustand

Liebe Freunde des ganzen Geschisses.
Bald kommt die Dunkelheit, der Nebel, das Rauschen des Heizkörperventilators. Es ist so still. Ich höre zu, solange bis nichts mehr übrig ist. Es soll so laufen, dass es läuft. Wahrheit wird gemacht, und dabei verunglückt sie derzeit sehr häufig sehr übel. Die verschwommenen Augen kraulen im Nichtschwimmerbecken um die verbliebene Luft. Sie ist dünn geworden. Das Unwahrscheinlichste belügt uns. Täglich würgen wir das Geschisse hinunter, aus dem die Gegenwart besteht und aus dem die Zukunft gemacht wird. Despoten der Weltpolitik werden transformiert zu Despoten im Kopf. Das Hirn schwimmt im Wasser, um Erschütterungen abzufedern. Bei dem einen ist der See größer, bei dem anderen herrscht Dürre. Ob wir jetzt Kaffee trinken oder nicht, die Sorgen bleiben die gleichen. Ob man nun denkt oder nicht, ein Bier geht immer. Und es geht immer schlimmer. Man findet halt so statt und zieht sich durch die Tage. Alles läuft, nur eben nicht glatt, entsprechend schief ist die Lage. Ach ja ist das neue Yeah. Na klar wird zu ungefähr. Die Grenze ist der Horizont, und zielstrebig ist schon, wer klarkommt.
Als Hanswurst Narrenfreiheit genießen, denn Regeln sind Auslegungssache und gelten für jeden anders. Was haben wir nochmal gewollt? Wofür sind wir angetreten? Und nun gibt´s zwei Möglichkeiten. Entweder die Textverdunkelungen der letzten Wochen anschauen. Oder auch nicht. In diesem Sinne: Macht es besser, bleibt nazifrei!