02.01.2018

Traumberuf Alltag

Liebe Freunde nützlicher Nachtruhe.
Ist es Panikmache oder erwartbare Realität, dass die Automatisierung und Robotisierung der Gesellschaft Arbeitsplätze vernichtet? Ich liebe es, wie meine Kinder, auf Oder-Fragen mit "ja" zu antworten. Jedenfalls bin ich der Meinung, dass wir uns einfach neue Beschäftigungen suchen können, wenn die alten keine humanoiden Händchen oder Köpfchen mehr benötigen. Ob das auch mit entsprechendem Entgelt einhergeht, steht auf einem anderen Server. Heute habe ich die Traum-Bauarbeiter kennengelernt. Kleine Persönchen, die vielleicht von den Kölner Heinzelmännern abstammen, wer weiß das schon so genau? Diese Traum-Bauarbeiter kommen zu den Menschen, die gerade eingeschlafen sind, und werkeln dann solange rum, bis der Traum fertig ist. Ist es ein schwieriger Traum, kommen bis zu zwanzig Werkwichtel, habe ich mir sagen lassen. Mit Glück könnt Ihr vielleicht im Halbschlaf noch eins sehen und einen Traumwunsch äußern. Irgendwas mit Prinzessinnen oder Einhörnern vielleicht. Oder etwas anders aus dem Abgrund des klassischen Alltags, in dem - so hört man - nichts überleben kann.
Wie dem auch sei, ich wünsche warme Hände und schöne Träume in einem hoffentlich passabel verlaufenden Jahr. Lächelt fein und tanzt Selfies, bis das Grinsen kurz zur Seite blickt oder Fragmente in die Erinnerung tröpfeln. Bleibt so, wie Ihr werden wollt und navigiert gefahrlos durch das blickdichte Dickicht. Alles wird gut, fantastisch und schön - die Frage ist nur, wann und für wen. In diesem Sinne: Auf 2018, denn man muss hindurch.