14.03.2016

Ein Fan von Stirn in Falten

Liebe Pohlmann-People.
Ich mache ja jetzt in Fortsetzungsgeschichten, das habt Ihr spätestens seit diesem Eintrag mitbekommen. Wer es noch nicht weiß, weil sie Wichtigeres zu tun hatte: Joachim-Alexander befindet sich auf seinem Weg. Und wenn er schon das Ziel nicht kennt, weiß er seit kurzem auf jeden Fall den Grund seiner Reise. Mit dem kleinen Übel hat er sich zusammen durch die Grauzone geplagt und dort das große Vielleicht kennengelernt. Nun ist er im Wankelmut-Wald, wo der Zweifel wohnt. Ihr seht: es geht weiter, langsam und kontinuierlich. Und ich freue mich wie ein peppiger Pepe, dass der unkomplizierte Komplize Benjamin eine Pohlmann-Illustration nach der anderen raushaut. In diesem Sinne: schaut Euch Kapitel vier und fünf an, die seit gar nicht allzu langer Zeit online sind, entgeistert Euch an den Blackouts und Fingerpaintings, zittert mit Pohlmann und seinen vorsichtigen Schritten, entgleist aus der Realität, wandert durch Irr- und Surrareale und kuschelt Euch in die Decke der Fantasie. Es ist ein Anfang. Und wenn Ihr mal rüberklickt in den Pohlmann-Palast, dann findet Ihr da auch ein exklusives Foto von den verantwortlichen Pohlmännern, denn letzte Woche hat uns Joachim-Alexander zu einem kleinen Shooting besucht. Das kleine Übel war ziemlich albern.

01.03.2016

Auf der Suche nach Verstand

Liebe Freunde ergiebiger Erkältungen.
Wenn der Kopf zu nichts anderem in der Lage ist, als den Rotz rauszublasen, der sich fulminant um jede furchtbare Falte der Synapsen krümmt und jeden klaren Gedanken verklebt, dann ist wieder Schwarzmal-Zeit. Gesundheit! Für dieses Jahr und die Monate nach der Buchveröffentlichung hatte ich mir ja vorgenommen, erstmal nur noch in dem Büchlein rumzukritzeln, das Futter für meine Pohlmann-Geschichte liefert. Aber Ihr kennt das: Manchmal meidet man Vorsätze wie Veganer die Fleischtheke. So ergab es sich also zu dieser Zeit des Übergangs, in der der Winter nicht mehr richtig Winter war, aber der Frühling noch weit vor den Toren der Stadt auf Einzug wartete, dass wieder ein paar Printprodukte über mich gestolpert sind und um stilvolles Recycling gebettelt haben. Kann man diese freundlichen Buchstabenwichtel zurückweisen? Nein, das kann man nicht. Also kitzelt man die Seiten mit dem Stift und kommt anschließend noch dem Wunsch des persönlichkeitstransformierten Papiers nach, doch bitte ins virtuelle Schaufenster gestellt zu werden. Also bitte. Bitte schön. Hier sind acht Jahresanfangsverdunkelungen, die Euch einen sanften Übergang in die helleren Tage versprechen. In diesem Sinne: März!