03.05.2013

Blackouts an hellen Tagen

Liebe Freunde lichter Schwarzmalerei.
Die Tage werden länger. Ist das nicht schön? Da braucht es eine textliche Sonnenbrille, um die hellen Strahlen zu verdunkeln, die uns als Spontanfrühling die Pupillen verkleinern. Will sagen: Es gibt ein paar neue Blackouts. Nehmt sie entgegen als vorsommerliches Geschenk, als Sinnelement, Orientierungsort und greifbarer Strohhalm für die tägliche Weltbewältigung. Erfahrt, wie teuer die Wahrheit ist, wann die Vergangenheit beendet sein wird und was in Hinterköpfen so alles passieren kann. Außerdem schenke ich euch den Zugangscode zu den Schatzkammern der Zeit. Und sofern ihr die "alten" Blackouts noch nicht kennt, empfehle ich euch dringend das Lesen dieses Begleittextes und den Kauf dieses Büchleins. Es macht euch bestimmt nicht zu einem besseren Menschen, das habe ich im Selbstversuch ausprobiert. Aber es gibt euch neue Mentalreserven. In diesem Sinne: vorwärts in die neuen Zeiten. Es bleibt alles anders. Bitte vernachlässigt eure Atemübungen nicht.

02.05.2013

Universaldilettantismus jetzt!

Liebe Freunde des grotesk Großen.
"It´s not the size of your pencil, it´s how you write your name." Gut, John Holmes war Pornodarsteller, und diese Aussage bezog sich offensichtlich auf sein Arbeitsgerät. Aber das heißt nicht, dass dieser Satz keine Gültigkeit hätte. Heute ist alles messbar, Big Data ist das Stichwort. Und Daten fallen genug an. Laut OECD produzieren 20 Haushalte mit durchschnittlicher Breitband-Nutzung heute genau so viel Datenverkehr wie das gesamte Internet im Jahr 1995. Alles, was messbar ist, muss sich vergleichen lassen. Früher hieß das "mein Haus, mein Auto, mein Boot." Heute dann eher: "Meine Unique Visitor, meine Follower, mein Klout-Score." Same shit, different bucket. Mal ehrlich, Freunde, ist das cool? Ist DAS cool? Seid ihr cool? Wer auf dicke Hose macht, muss mit Lachern rechnen, wenn der Inhalt nicht den Erwartungen entspricht. John C. Holmes hatte zumindest dieses Problem sicher nicht.