01.03.2013

1a B-Ware

Liebe Freunde selektiver Schwarzmalerei.
Es ist so weit. Das Buch ist da. Klein und fein. Als ich im letzten Jahr hier den ersten Eintrag zu Blackout-Poems geschrieben habe, hatte ich schon so eine Ahnung, dass da noch mehr kommen würde. An einem  lauen Augustabend hat es mich dann wieder gepackt. Und nicht mehr losgelassen. Mein Herbstwinter war bunt und strichhaltig. Und ich hatte das große Glück, dass Jan vom Gudberg-Verlag diese Miniaturen auch ganz gut gefielen. So gut, dass nun in seinem Verlag das Büchlein erscheint. Zwischenzeitlich fühlte sich mein Arbeitszimmer wie ein Altpapiercontainer an. Die Reste der meisten Zeitungen habe ich mittlerweile entsorgt, und ich kann schon wieder den Fußboden erkennen. Aber ein paar Wörter konnte ich retten. Sie tummeln sich in 80 Blackouts auf geschmeidigen 68 Seiten. Seiten, die voll sind mit Strichen, Balken und Punkten. Und zwischendrin Wörter, die da hingehören, die schon immer da waren. Nur jetzt eben andere Nachbarn haben.