24.10.2012

+1 in der Erfahrungssammlung

Liebe Freunde des nächtlichen Irrsinns.
Manchmal drückt sich das Schicksal in Gestalt eines schlecht beleuchteten Weckerdisplays als weitere Variable in die Excel-Formel der eigenen Glückseligkeit. Manchmal. Dann geht der Blick ins Nichtmehrganzdunkel und Nochnichtganzhell eines neuen Tages. Und genau in dieser Übergangsphase - und oft genug nur dann - erinnern wir uns an das, was uns in der Nacht so beschäftigt hat. Ein Beispiel.

14.10.2012

The Great Escape im Raum der Turbulenzen

Liebe Freunde kontrollierter 360°-Fluchtstrategien.
Ich habe neulich einen Artikel über die Escape-Taste gelesen. Ihr wisst schon, die Fluchttaste, die einem vorgaukelt, man hätte noch die Kontrolle über die Maschine. Der in einen halben Quadratzentimeter Plastik gegossene Irrglaube, eine kleine Taste hätte die Macht, mich aus der technologischen Scheiße herauszuholen, wenn sich das Tor zur Welt aufgehängt hat. Das Problem: Es ist leider keine Universaltaste. Die meisten nutzen sie wahrscheinlich nur, um bei irgendwelchen Videos wieder aus dem Vollbildmodus rauszukommen. Oder zum Schließen kleinerer Subanwendungen. Was für eine Degradierung. Das Wichtigste ist aber: "ESC" funktioniert nur, wenn das Programm, das verlassen werden soll, auch versteht, dass es beim Drücken dieser Taste den Ausgang aufschließen soll. Die Flucht-Option ist also weniger eine Frage der Maschine, sondern der Software. Wie im richtigen Leben, da liegt der Fehler auch eher selten in der Hardware, soll heißen: wegrennen ist physisch möglich, aber wir sind so programmiert, dass wir es kaum machen.