25.01.2016

Behängte Wände

Liebe Freunde zerrupfter Zeitungen.
Das war ein schöner Auftakt zur Ausstellung. Ein toller Abend in der Galerie Gudberg Nerger. Dort hängen seit letztem Freitag einige  Textverdunkelungen an der Wand. Danke an alle, die da waren und mit mir und anderen getrunken und gequatscht haben. Es war mir ein inneres Blumenpflücken, ein Fest nahezu. Ich habe hier mal einige Fotos zusammengestellt, in meinem Alter braucht man hin und wieder visuelle Anker, um sich noch an Dinge zu erinnern. Die Ausstellung läuft noch bis zum 17. Februar. Vielleicht hat der eine oder die andere ja noch Lust und Zeit, mal in der Hamburger Neustadt (Poolstraße) vorbeizuschauen. Wie bereits vor knapp drei Jahren gab und gibt es auch diesmal wieder eine kleine Wand mit Zeitungsseiten, auf der Ihr selbst aktiv Alttexte verdunkeln könnt. Schon am Freitag Abend waren ein paar echte Knüller dabei, die ich Euch nicht vorenthalten möchte. 

Aber gebt mir bitte vorher noch eine Minute, um ein paar grundsätzliche Dankeschöns loszuwerden. Das ist mir ein Bedürfnis. Danke an alle, die hier im Blog, auf Facebook oder Twitter meinen Textverdunkelungen folgen. Danke an Jan Müller-Wiefel und Jürgen Nerger vom Verlag Gudberg Nerger, dass sie die Blackouts nicht komplett scheiße finden, ein Buch mit mir gemacht haben, eine Auswahl der Miniaturen in Rahmen geschoben, aufgehängt und diese Ausstellung möglich gemacht haben. Danke an die Firma edding, deren Marker ich konstant leere und die für die Ausstellung einige Stifte gesponsert hat. Danke an Michael, der in einer halsbrecherischen Vorurlaubs-Abendaktion im Studio von 711rent noch das Titelfoto des Buches geschossen hat. Danke auch an Jörg und Valentin vom Komfortzonen-Team für konstanten Rückhalt im beruflichen Alltag. Danke an Austin Kleon, der mich 2011 mit seinen Newspaper-Blackout-Poems zu diesen Miniaturen inspiriert hat. Danke an Teresa, dass sie großherzig darüber wegsieht, wenn ich die familiären Printmedien beschmiere, auch die tagesaktuellen. Und danke an Thea, Selma und Henni, die mich (überwiegend) in Ruhe lassen, wenn der Alte mal wieder Muster macht. Es ist toll, tolle Menschen zu kennen.

In diesem Sinne: schaut nach hinten und freut Euch, schaut nach vorne und macht weiter.
2016 ist noch lange nicht vorbei. Da geht noch einiges. Erwartet Wunder!



















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