01.10.2015

Traumtraining und innere Unruhe

Liebe Freunde trainierter Träume.
Mit dem Neuen ist es so eine Sache. Es beginnt als spannende Herausforderung, etabliert sich später vielleicht als formgebende Struktur im sogenannten Alltag. Und nach einer gewissen Zeit kippt die Routine um in Langeweile. Spätestens dann wächst im Sehnsuchtszentrum der Wunsch, der Mensch möge doch sein Traumtraining intensivieren und weiter das Neue suchen. Immer weiter. Vielleicht sucht man das Weite, vielleicht liegt das Gute auch sehr nah. Man weiß es nicht. Klar ist nur: Das Streben nach Glück ist entschieden keine fröhliche Angelegenheit. Manche Probleme wollen einfach bleiben und haben Angst vor Entwarnung. Genau genommen sind es 65% aller Komplikationen, die einen extrem ausgeprägten Selbsterhaltungstrieb haben. 
Wie also kommt man zu einem Leben, das in stets gleichbleibender Qualität höchsten Ansprüchen genügt? Wie zu erwarten war, habe ich auch keine konkrete Lösung anzubieten. Aber ein paar neue Textverdunkelungen zur Weltbewältigung möchte ich auf Eure Sinndeutungs-Rezeptoren streuen. Nehmt Euch, was Ihr braucht. Ob Nullbock-Interesse am Großen und Ganzen oder die ständige Neuerfindung der Routine, hier gibt es für jeden etwas, ob groß oder klein, ob grob oder fein. Ich empfehle dabei, das alte angloamerikanische Sprichwort zu befolgen: erstmal aufregen und dann deutlich sagen: ganz schlimm. In diesem Sinne: macht, was Ihr machen müsst. Und genießt die innere Unruhe in Euren Träumen.










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