01.07.2015

Standarderfahrungen auf furchtbarem Boden

Liebe Freunde sommerlicher Löcher.
Noch jemand, der manchmal neben sich steht? Zum Teil bis zu zehn Meter? Oder jemand mit dem Gefühl, dass das Jahr nur 109 Tage hat? Sehr gut, dann seid Ihr hier richtig. Hunderte von Sekunden formulieren die knappe Zeit. Nehmt Euch ein paar und werft das geistige Auge auf diese neuen Blackouts. Vielleicht fällt etwas davon auf furchtbaren Boden. Pardon: fruchtbaren Boden. Womit wir mitten drin wären im aktuellen Themenheft. Früher habe ich mich immer aufgeregt, wenn ich in Artikeln Tippfehler entdeckt habe. Heute freue ich mich darüber, vor allem dann, wenn es gelingt, diese in einen halbwegs sinnvollen Satz zusammenzustreichen. Wie zum Beispiel beim furchtbaren Boden. Aber seht selbst. Was gibt es sonst Neues? Zum Beispiel die Erkenntnis, dass jede dritte Erfahrung ein Standardindustrieprodukt ist. Sollten wir da nicht mit antikonsumeristischen Individualerfahrungen gegensteuern? Oder die Tatsache, dass das grenzenlos graue Problem das flächenmäßig größte Land der Erde ist. Nicht umsonst versuche ich, das Schwarzmalen so bunt wie möglich zu gestalten.
Zum Schluss möchte ich noch einen großen Dank aussprechen, und zwar an ein paar Twitter-Follower, die mich in den letzten Wochen mit hübschen und motivierenden Tweets erfreut haben. Danke für Euren digitalen Zuspruch und die Folge-Empfehlungen, alphabetismusBenjamin Rabe, Broxs_Cartoon, Captain Obvious, drosophila, Fruchtschaum, Madita Kohrt, Stinkstevel, Teena, Thorsten, TOM, Wiemenbluse, Yellö.
In diesem Sinne: Einen warmen Sommer mit viel Gänsehaut.












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