01.04.2015

Geht´s noch oder läuft´s schon?

Liebe Freunde normaler Nichtgleichgewichtszustände.
Geht´s noch, oder läuft´s schon? Und sagt jetzt bloß nicht "geht gar nicht" - "geht gar nicht" geht gar nicht. Ich möchte mindestens ein "geht so" von euch hören. Noch besser wäre ein derbdurchschnittlliches Normcore-"geht". Das ist zwar noch weit entfernt von einem "läuft". Aber immer noch besser als dieses kapitulationsgetränkte, höchstniveaujammerige "geht so." Am schönsten wäre es natürlich, wenn ihr mir ein fröhlich-bewegtes "läuft" in die Ohren seufzt. Aber übertreibt bloß nicht, und kommt vor allem nicht ins Sprinten. "Es rennt" will ich nicht hören. Also: Zäh dahinfließende Geht-so-Typen nehmen die in diesem Beitrag präsentierten Textverdunkelungen bitte als dezenten Antriebsbeschleuniger (wahlweise als ausgebremste Selbstbestätigung), fluffig dahingleitende Weltwellensurfer und Läuft-schon-Typen nutzen die nicht verdeckten Botschaften für einen Moment des Innehaltens und sprechen bitte bei jedem Bildchen dreimal laut: Ich muss öfter mal pausen.
In diesem Sinne: Einfach mal ordentlich durchdrehen. Langsam bis vier zählen - und dann "Flash" oder "Crash". Hier erfahrt ihr, wie Störungen entstehen, was die Vernunft wirklich ist und wie man Genervtsein neu definiert. Lest, dass aus euch kein international anerkannter Top-Star wird - und was die Hoffnung sich nicht traut. Und für alle Zweifler da draußen gibt es ein Anti-Zweifel-Bonusbild, das ihr euch an die Wand hängen und bei jedem Anflug von Skepsis anschauen und laut vorlesen könnt, bis ihr endlich glaubt, dass alles super ist. Also: Trinken wir auf die unübersehbare Anzahl von Reaktionsfolgen, die sich Leben nennt und begegnen der Normalität des Alltags mit einem herzlichen, aber intensiv dahingerotzten "Du mich auch."














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