03.03.2014

Blackout-Wimmelbild

Liebe Freunde geballter Botschaften.
Ist das Leben erschreckend selbstverständlich? Oder ist es selbstverständlich erschreckend? Dieser Frage widme ich eine ganze Themenseite - und lasse sie dabei gänzlich unbeantwortet. Alles hängt von der Leserichtung ab. Ich habe ja nun schon eine Menge Blackout-Poems gemacht und finde nach wie vor, dass es eine sehr meditative Form von Altpapierverwertung ist. Aber immer bleibt ein Rest. Nicht jeder Artikel hat die Qualität, versteckte Botschaften ans Tageslicht zu bringen. Und wenn´s gut läuft, finde ich einen, auch mal zwei Ausstreichgedanken pro Text. Der Rest bleibt Altpapier. Aber jetzt habe ich es endlich geschafft, einen Text zu 100 Prozent zu recyclen. Ein Artikel im Hamburger Abendblatt, der unser zwiegespaltenes Verhältnis zu diesen kleinen Taschencomputern beleuchtet, lieferte die Wörter dazu. Zugegeben, nicht alle Blackouts würden die Qualitätskontrolle überstehen, aber dieses Wimmelbild gibt es nur als Gesamtpaket: Auf Einzelschicksale kann keine Rücksicht genommen werden. In diesem Sinne: Findet euch. Und findet euch zurecht. Wischt der Hoffnung Lichtflecken auf die Gesichter, geht ran, wenn Rätsel klingeln und verliert euer Ladekabel nicht. Es ist der Weg zum Glück.

UPDATE: Aus der Zeitung kommt es, in die Zeitung geht es. Das Abendblatt hat das Wimmelbild in seiner Ausgabe vom 21.März komplett abgedruckt und einen kleinen Artikel dazu geschrieben.





















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